Hormel Foods: Unternehmensanalyse 2019

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Hormel Foods Kennzahlen und Übersicht

Hormel Foods ist ein amerikanischer Lebensmittelkonzern, der sich überwiegend auf die Verarbeitung und Herstellung von Fleischprodukten konzentriert und diese an den Groß-, Einzelhandel, Restaurants oder auch öffentliche Einrichtungen, wie Krankenhäuser oder Schulen, verkauft. Hormel Foods zählt in den USA zu den wichtigsten Lebensmittelfirmen, ist mittlerweile aber auch zunehmend international tätig. Zum Produktportfolio des Unternehmens gehören eine Vielzahl bekannter Marken, darunter u.a. Hormel, Spam, Skippy, Jennie-O oder Applegate.

Wer Hormel Foods schon länger in seinem Depot hält, kann sich über eine gute Rendite freuen. Seit 2016 tritt der Kurs jedoch eher auf der Stelle.

Qualitative Analyse

Produkt- und Marktposition

Markenportfolio

Hormel Foods hat in über 125 Jahren seit Unternehmensgründung ein beachtliches Portfolio an verschiedenen Marken im Bereich der Lebensmittelindustrie, insbesondere aber bei Fleischerzeugnissen, aufgebaut. Ermöglicht wurde die lange Unternehmenshistorie sowie das einhergehende Unternehmenswachstum durch das noch heute bekannte Dosenfleisch der Marke SPAM.
Auf diesem Fundament hat Hormel Foods im Laufe der Jahre viele weitere Fleischerzeugnisse entwickelt und auf den Markt gebracht, welche unter der Eigenmarke Hormel vertrieben werden, wie beispielsweise Hormel Black Label Bacon, Hormel Pepperoni oder Hormel Natural Choice. Hormel beschränkt sich bei seinen Eigenmarken jedoch nicht ausschließlich auf Fleischerzeugnisse, sondern bietet unter anderem ganze Fertiggerichte oder auch Snacks an, die nur zum Teil auf Fleisch basieren. Des Weiteren hat Hormel Foods sein Markenportfolio immer wieder auch durch Akquisitionen verstärkt und erweitert. Darunter fallen Marken wie Jennie-O, Columbus Craft Meats oder Applegate, oftmals aber auch Marken, die nichts oder nur mittelbar mit Fleischprodukten zu tun haben. Neben Erzeugnissen wie Grillsoßen oder Dips gehört auch die meistverkaufte Marke bei Guacamole mit Wholly Guacamole oder Erdnussbutter mit Skippy zum Angebot Hormel Foods‘. Einen vollständigen Überblick des Markenportfolios, zu dem insgesamt über 40 führende Marken nach Marktanteilen gehören, könnt ihr euch hier anschauen.

Hormel Foods gliedert seine Umsätze in seinen Geschäftsberichten wie folgt:

Quelle: Geschäftsbericht 2018

Bei der Übersicht sei vorweggenommen, dass Produkte/Marken teilweise in mehreren Kategorien auftauchen können.

Wie wir hier sehen können, machen verderbliche Lebensmittel die Hälfte der Umsätze von Hormel Foods aus, zu denen überwiegend verarbeitete Fleischprodukte wie Bacon, Wurst oder ähnliche Erzeugnisse zählen. Jennie-O Produkte zählen ebenfalls zu den Fleischprodukten, werden aber wegen des besonders hohen Umsatzanteils gesondert reported, womit insgesamt knapp 70% der Umsätze mit Fleischerzeugnissen erzielt werden.
Rund 25% der Umsätze fallen auf haltbare Produkte. Darunter fällt beispielsweise Erdnussbutter von Skippy, Grillsoße von Herdez, Guacamole von Wholly Guacamole oder auch eine Vielzahl an Fertiggerichten.
Lediglich ein kleiner Teil der Umsätze fällt auf das internationale Geschäft, welches im Vergleich zu den anderen Sparten jedoch stark wächst.

Quelle: https://investor.hormelfoods.com/

Mit diesem Portfolio hat sich Hormel Foods in den USA als einer der führenden Lebensmittelhersteller im Bereich der Fleischverarbeitung etablieren können, der sich jedoch verstärkt zu einem vollwertigen Nahrungsmittelhersteller mit einem breiten Produktangebot wandelt.

Viehzucht

Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass Hormel Foods auch in der Viehzucht tätig ist, aus der man in der Vergangenheit viele Rohmaterialien wie Schweine- oder Putenfleisch bezogen hat. Wegen eines anhaltenden und sich zuspitzenden Preiskampfes hat Hormel Foods einige dieser Betriebe bzw. Farmen verkauft, um das daraus resultierende Gewinnertragsrisiko zu reduzieren.
96% des Schweinefleisches bezieht Hormel Foods inzwischen im Rahmen von Lieferverträgen, lediglich ein kleiner Teil des für Hormel Foods wichtigsten Rohstoffes wird noch aus eigenen Schweinefarmen bezogen. Anders sieht es hingegen bei Putenfleisch aus, dem zweitwichtigsten Rohstoff für Hormel Foods. Jenny-O Turkey Store liefert nach wie vor 76% des Volumens an Putenfleisch und soll auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens bleiben. Bei der Geschäftsentwicklung von Jenny-O Turkey Store kann man jedoch die Auswirkungen des Preisdrucks nachvollziehen. Durch ein höheres Angebot gegenüber der Nachfrage sinkt der Preis von Putenfleisch, während die Kosten für Futtergetreide oder auch die Brennstoffkosten gestiegen sind. Schwankungen im Futtergetreide sichert Hormel Foods über Terminkontrakte ab, können jedoch nicht über die derzeit negative Entwicklung hinwegtäuschen. So musste Jenny-O Turkey Store 2018 trotz eines nur leicht rückläufigen Umsatzes und gleichbleibendem Volumens einen erheblichen operativen Gewinneinbruch von fast 30% hinnehmen. Unter dieser Entwicklung leidet aber nicht nur Hormel Foods, sondern alle Unternehmen, die in dieser Branche tätig sind, was wir gleich folgend bei der Betrachtung der Konkurrenz sehen werden. Hormel Foods selber wirkt dieser Entwicklung durch den Ausbau in ein breiteres Produktangebot entgegen, sodass das Unternehmen weniger Abhängig ist von einzelnen Entwicklungen eines Resorts.

Konkurrenz

Hormel Foods ist in der Nahrungsmittelindustrie und insbesondere im Fleischgewerbe einer hohen Konkurrenz ausgesetzt. In 2018 liegt Hormel Foods im Vergleich gerade einmal auf Platz sechs, bemessen am Umsatz der größten Fleischproduzenten in den Vereinigten Staaten. Zu diesen gehören u.a. die JBS USA Holdings, Tyson Foods oder die Cargill Meat Solutions Corp. Wichtig ist jedoch zu erwähnen, dass viele dieser Unternehmen überwiegend in der Viehzucht tätig sind und als Schlachtbetriebe bzw. Lieferanten für Rohmaterialien hohe Umsätze erzielen, jedoch über kein adäquates Markenportfolio wie Hormel Foods verfügen. Wie ich bereits geschrieben habe, betreibt auch Hormel Foods eigene Farmbetriebe, allerdings zieht sich das Unternehmen nach und nach aus diesem Geschäft zurück.
Dem Produktportfolio von Hormel Foods kommt das Unternehmen Tyson Foods am nächsten, mit welchem ich Hormel Foods im Anschluss vergleichen werde. Da sich Hormel Foods jedoch immer stärker zu einem vollwertigen Nahrungsmittelkonzern wandelt, werde ich neben Tyson Foods auch General Mills mit in den Vergleich nehmen, ein amerikanischer Lebensmittelkonzern, der ein nahezu vollständiges Produktportfolio anbietet und in ähnlichen geografischen Regionen Umsätze erzielt.

Bei der Umsatzentwicklung ergibt sich bei den drei Unternehmen zunächst ein gemischtes Bild. Hormel Foods erzielt von den betrachteten Unternehmen den geringsten Umsatz und konnte diesen seit 2012 um etwa 2,5% p.a. steigern. Tyson Foods erzielt als direkter Konkurrent deutlich höhere Umsätze, welche teilweise auf zusätzlichen Erträgen aus der Viehzucht basieren. Auch Tyson Foods konnte seine Umsätze im Vergleichszeitraum nur um knapp 3,2% p.a. geringfügig steigern. Zu erkennen ist bei beiden Unternehmen ein relativ geringes Umsatzwachstum, welches seit 2015 an Dynamik verloren hat und auf dem bereits erwähnten Preisdruck innerhalb der Branche beruht. Zusätzlich hat auch der Handelsstreit mit China seine Auswirkung auf die Umsätze, da beide Unternehmen von anziehenden Handelszöllen betroffen sind.
General Mills erzielt als vollwertiges Nahrungsmittelunternehmen höhere Umsätze als Hormel Foods, jedoch sind diese schon seit längerer Zeit rückläufig und so hat General Mills im Vergleichszeitraum ein negatives Umsatzwachstum von etwa -1% zu verzeichnen. Das rückläufige Umsatzwachstum von General Mills beruht jedoch eher auf einem weniger nachgefragten Markenportfolio.

Schauen wir uns nun die Entwicklung der Nettomargen über denselben Vergleichszeitraum an.

Hier lässt sich insgesamt ein deutlicher Aufwärtstrend erkennen. Hormel Foods konnte seine Nettomargen seit 2012 nahezu verdoppeln, Tyson Foods sogar um den Faktor 4 steigern. Ausgehend von einer Nettomarge von 2% im Jahr 2012 relativiert sich die starke Margenverbesserung von Tyson Foods jedoch und liegt noch immer unter den Margen von Hormel Foods oder General Mills. Auch General Mills konnte seine Margen im Vergleichszeitraum optimieren, sodass alle drei Unternehmen trotz niedrigen Zuwächsen beim Umsatz von deutlich steigenden Gewinnen profitieren konnten. Die starke Anhebung im Jahr 2018 ist indes nur zum Teil auf Optimierungen im Unternehmen zu begründen, sondern beruht viel mehr auf der Steuerreform in den USA.

Die Umsätze der gezeigten Unternehmen wachsen derzeit aufgrund überwiegend externer Faktoren und deren Auswirkungen nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich, bei General Mills ist das Umsatzwachstum sogar leicht negativ. Auf der anderen Seite haben wir mit der Nahrungsmittelindustrie ein sehr stabiles Geschäft, welches auch in schwächeren Konjunkturphasen robuste Umsätze und Gewinne erwirtschaften dürfte. Die Nettomargen befinden sich auf einem hervorragenden Niveau und so dürften Anleger auch trotz derzeit niedrigen Umsatzwachstums von hohen Gewinnen profitieren können.

Strategie

Hormel Foods verfolgt eine langfristige und kontinuierliche Wachstumsstrategie, die einen hohen Stellenwert innerhalb des Unternehmens einnimmt und sich nicht von kurzfristigen Ereignissen ablenken lässt. Die Strategie nimmt auch im Geschäftsbericht des Fiskaljahres 2018 eine prominente Stellung ein, da diese direkt und noch vor allem anderen gezeigt und vorgestellt wird.

Quelle: Geschäftsbericht 2018
  • Aufbau starker Marken: Das Markenportfolio von Hormel Foods umfasst über 40 Marken, die einen führenden Marktanteil besitzen. Laut Jim Snee, CEO von Hormel Foods, gibt es in den lokalen Supermärkten kaum einen Platz, an dem nicht auch Produkte von Hormel Foods zu finden sind. Auch wenn sich das Konsumverhalten immer mehr verändert, Hormel Foods ist überzeugt davon, dass sich Konsumenten unabhängig davon, wann oder wo sie einkaufen, am Ende für bekannte Marken entscheiden werden, denen sie vertrauen. Starke Marken seien wichtiger denn je, weshalb Hormel Foods verstärkt in seine Marken investiert.
  • Innovationen: Hormel Foods setzt stark auf eine kontinuierliche Verbesserung des bestehenden Produktsortiments, als auch auf die Entwicklung neuer Produktlinien und hat sich dabei zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 15% der Umsätze mit Produkten erlösen zu wollen, die nicht älter als 5 Jahre alt sind. Bisher ist Hormel Foods auf einem sehr guten Weg dieses Ziel zu erreichen, so konnten bereits im Geschäftsjahr 2018 14% des Umsatzes mit Produktneuheiten erwirtschaftet werden. Für die neuen Produktkreationen erhält Hormel Foods regelmäßig Auszeichnungen von führenden Lebensmittelzeitschriften sowie -verbänden.
  • Akquisitionen: Übernahmen waren und sind bei Hormel Foods schon seit langer Zeit ein wichtiger Bestandteil, um weiteres Wachstum zu generieren. Laut Aussagen des CEOs sei man stetig auf der Suche nach geeigneten Nahrungsmittelunternehmen, die gut ins Produktportfolio von Hormel Foods passen würden und dieses in der Tiefe, als auch in der Breite, ergänzen können, auch wenn es nicht immer einfach ist, passende Unternehmen auch zu bekommen. Mir gefällt gut, dass Hormel Foods bei seinen Zukäufen sehr besonnen, aber auch konsequent vorgeht. Unternehmen werden zu angemessenen Preisen akquiriert, wodurch die Bilanz nicht unnötig strapaziert wird und Hormel Foods auch zukünftig weiterhin handlungsfähig bleibt.
  • Ausgewogenes Portfolio: Hormel Foods zielt auf ein bewusst ausgewogenes Produktportfolio ab, um die Volatilität bei Umsatz und Gewinn sukzessiv zu minimieren. Durch geringere Abhängigkeiten von wirtschaftlichen Faktoren oder Marktzyklen erhofft man sich insgesamt ein stabileres Wachstum. Dazu gehört auch, die aktuelle Gewichtung von Fleischprodukten, insbesondere beim Schweinefleisch, durch weitere Investments in der Breite zu reduzieren.

Management

Hormel Foods verfügt aus meiner Sicht über ein erstklassiges Management, welches von Jim Snee angeführt wird. Im Oktober 2015 wurde Jim Snee zunächst Präsident und Chief Operating Officer, ehe er im Oktober 2016 zum CEO von Hormel Foods ernannt wurde. Im Oktober 2017 wurde Jim Snee zusätzlich noch zum Chairmen of the Board ernannt.
Ein langfristig denkendes Management ist oft ein ausschlaggebender Erfolgsfaktor für Unternehmen, da sich ein solches nicht von kurzfristigen Begebenheiten aus der Ruhe bringen lässt. Es ist daher äußerst beeindruckend und ein positives Zeichen von Konstanz, dass Jim Snee erst der 10. CEO und Präsident des Unternehmens ist, trotz der über 125 Jahre andauernden Unternehmensgeschichte. Jim Snee ist bereits seit 1989 für Hormel Foods tätig, hat in seiner Karriere viele Posten durchlaufen und kennt das Unternehmen, wie auch die Branche, dem entsprechend gut.

Hormel Foods baut sein Management auf erfahrenen sowie langjährig zum Unternehmen gehörenden Persönlichkeiten auf und so überrascht es nicht, dass die durchschnittliche Amtszeit im Senior-Management stolze 26 Jahre beträgt. In den letzten zwei Jahren wurden viele wichtige Mitglieder des Managements in den Ruhestand verabschiedet, die fast ausschließlich durch interne Mitarbeiter mit bereits erwähntem Profil ersetzt wurden.

Neben Jim Snee gehört Jim Sheehan als CFO zum weiteren Top Management, dessen Karriere bei Hormel Foods sogar noch früher, 1978, begann, sowie vielen weiteren Managern, die die einzelnen Resorts leiten. Insgesamt zählt das Management recht viele Mitglieder, welche einen hohen Anteil an den Personalkosten ausmachen. Die langfristige Unternehmensentwicklung gibt dem Management jedoch recht und so kann das Unternehmen von einer sehr guten und erfahrenen Führung profitieren.

Quantitative Analyse

Umsatz- und Gewinnentwicklung

Hormel Foods konnte seinen Umsatz seit 2012 relativ konstant um 2,5% p.a. steigern, während der Nettogewinn hingegen um 12,25% p.a. gesteigert werden konnte. Das deutlich stärkere Gewinnwachstum ist auf eine erhebliche Margenverbesserung sowie die Steuerreform in den USA zurückzuführen, von der Hormel Foods als überwiegend in den USA tätiges Unternehmen stark profitiert. Auf die Problematik der Umsatzentwicklung habe ich bereits im Verlauf der Analyse mehrfach hingewiesen, welche zum Großteil auf dem zunehmenden Preisdruck bei den Rohmaterialen basiert.

Hormel Foods hat durch seine Unternehmensstrategie bereits vorgestellt, wie weiteres Umsatzwachstum ermöglicht und gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Rahmenbedingungen oder Marktzyklen reduziert werden soll. Das Management von Hormel Foods hat in der langjährigen Unternehmensgeschichte schon oft bewiesen, dass dieses mit sich verändernden Marktbedingungen umgehen kann und so gehe ich auch dieses mal davon aus, dass die vorgestellte Strategie in der Zukunft zum gewünschten Erfolg führen wird.

Schauen wir uns im Vergleich dazu die Cashflowentwicklung an:

Die Cashflows haben sich im vorliegenden Vergleichszeitraum deutlich besser als der Umsatz entwickeln können und legen auch gegenüber des Gewinnwachstums noch eine Schippe drauf. So konnte der operative Cashflow um durchschnittlich 15,6%, der Free-Cashflow um 13,9% jährlich gesteigert werden. Die etwas schwächere Entwicklung des Free-Cashflows ist auf zuletzt angestiegene Sachinvestitionskosten, den Capital Expenditures, zurückzuführen. Dennoch kann das Unternehmen von sehr guten Steigerungsraten profitieren, an denen auch die Aktionäre anhand von Dividendenausschüttungen inklusive regelmäßiger Erhöhungen teilhaben. Hormel Foods ist als echter Dividendenchampion bekannt. Seit dem Börsengang 1928 zahlt Hormel Foods ohne Unterbrechungen Dividenden an seine Aktionäre aus und hat diese in den vergangenen 53 Jahren regelmäßig angehoben, eine Serie, die insgesamt nur sehr wenige Unternehmen vorweisen können. Im letzten Fiskaljahr hat Hormel Foods weniger als 50% des Free-Cashflows an seine Aktionäre ausgeschüttet und so sollten auch in Zukunft weitere Dividendenzahlungen und -anhebungen möglich sein.

Bilanzkennzahlen

Die Bilanzentwicklung von Hormel Foods sieht sehr gut aus, so konnte das Unternehmen die Bilanzsumme und auch das Eigenkapital konstant steigern. Das Eigenkapital ist mit durchschnittlich 12,25% p.a. insgesamt stärker angestiegen, als das Gesamtkapital mit jährlich 10,11%. Dem entsprechend hat sich die Eigenkapitalquote des Unternehmens in den letzten Jahren von 61% in 2012 auf 68% in 2018 verbessern können. Durch die Akquisitionen, die Hormel Foods immer wieder tätigt und die zum Kern der Unternehmensstrategie gehören, ist der Goodwill des Unternehmens stark angestiegen, befindet sich aber trotz dessen auf einem gesunden Niveau. Goodwill entsteht immer dann, wenn bei Übernahmen eine Prämie auf den inneren Wert gezahlt wird und somit zukünftige Erträge eingepreist werden. Damit besteht jedoch immer auch das Risiko, dass dieser Goodwill abgeschrieben werden muss, sollten sich die Ertragserwartungen nicht bestätigen können. Wir haben bei unseren Analysen schon ganz andere Relationen von Goodwill zu Eigenkapital vorgefunden, so beispielsweise bei unserer Analyse von Eurofins, wo der Goodwill das Eigenkapital sogar noch übersteigt. Bei Hormel Foods liegt dieser jedoch auf einem moderaten Niveau, wie sich mittels der Grafik erkennen lässt.

Auch bei der Betrachtung der Netto-Finanzverbindlichkeiten macht Hormel Foods einen guten Eindruck. Die Verschuldung liegt mit 0,17 Mrd. USD auf einem sehr niedrigen Niveau und ist mit dem größeren Akquisitionsvolumen in 2018 zu begründen. Hormel Foods hat hier noch reichlich Potenzial, um potenzielle Übernahmen zu finanzieren ohne dabei seine Bilanz drastisch zu verschlechtern. Mir gefällt insbesondere, dass sich das Akquisitionsvolumen auf einem relativ moderaten Niveau befindet und Hormel Foods damit Ruhe ausstrahlt. Es wird sich gezielt verstärkt, das Unternehmen unterliegt dabei jedoch nicht dem häufig zu beobachtendem Fehler, aus kurzfristigen Wachstumszwängen horrende Preise für Übernahmen zu zahlen, damit Ergebnisse präsentiert werden können. Hier zahlt sich meines Erachtens das langfristig denkende Management aus und so kann man davon ausgehen, dass Hormel Foods auch in Zukunft besonnen, aber konsequent, agieren wird.

Margen

Hormel Foods konnte seit 2012 eine deutliche Margenverbesserung erzielen und profitiert nun von einer zweistelligen Nettomarge. Die EBIT-Marge konnte ebenfalls gesteigert werden, lediglich in 2018 musste das Unternehmen schwächere Margen hinnehmen. Aus meiner Sicht ist das ein Ausdruck von Stärke, wenn ein Unternehmen es schafft seine Margen zu optimieren, obwohl innerhalb der Branche, mit dem bereits erwähnten zunehmenden Preisdruck, äußere Rahmenbedingungen eher das Gegenteil vermuten ließen. Zusätzliches Umsatzwachstum könnte sich daher als etwaiger Hebel für zukünftige Gewinne erweisen.

Hormel Foods kann im Kern von stabilen Kapitalrenditen profitieren. Die Eigenkapitalrendite liegt im Schnitt bei 17 bis 18%, was nicht ganz an die von uns als hervorragend angesehenen 20% heranreicht, sich jedoch im Verhältnis zum vorliegenden Eigenkapital relativiert, welches bei Hormel Foods sehr hoch ist und innerhalb der vergangenen Jahre in einem Rahmen von 60-70% gelegen hat. Die Gesamtkapitalrendite liegt ebenfalls auf einem hohen Niveau, welche jedoch im Geschäftsjahr 2018 unter den langjährigen Schnitt gefallen ist. Das ist mit dem rückläufigen EBIT bei einer gleichzeitig angestiegenen Bilanzsumme zu begründen. In Anbetracht der teilweise niedrigen Margen einzelner Geschäftsbereiche ist dies durchaus sehr gut. Insgesamt kann bei Hormel Foods von guten Kapitalrenditen gesprochen werden, die durch sich aufhellende Rahmenbedingungen sowie strategische Zukäufe zusätzliches Verbesserungspotenzial besitzen.

Renditeerwartung

Ich werde bei der Wertermittlung auf einen typischen KGV-Ansatz zurückgreifen, der sich wegen der stabilen Umsatz- sowie Gewinnentwicklung anbietet und werde dabei, wie bei den meisten unserer Analysen, drei mögliche Szenarien vorstellen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie die einzelnen Szenarien aussehen könnten und habe mich letztlich dazu entschieden, insgesamt eher positive Annahmen zu treffen, obwohl Hormel Foods auch in 2019 wieder, das Fiskaljahr endet am 30. September, keine großen Sprünge beim Umsatz- und Gewinn machen wird. Das neutrale Szenario hätte demnach durchaus die derzeitigen Parameter fortschreiben können, während das negative Szenario insgesamt noch schlechtere Rahmenbedingungen beinhalten würde. Aus meiner Sicht befinden wir uns bei Hormel Foods jedoch schon seit 2015/2016 in einer schwierigen Zeit, weshalb ich die aktuellen Rahmenbedingungen eher als Grundlage für das negative Szenario sehe.

Insgesamt habe ich folgende Annahmen getroffen:

Daraus ergeben sich die folgende Kursziele für das Jahr 2023:

Neutrales Szenario

In meinem neutralen Szenario rechne ich mit einem jährlichen Umsatzwachstum in Höhe von 5,0 Prozent und einer leichten Margenverbesserung um 1,0 Prozent. Der Ausblick auf die Preisentwicklung der Rohmaterialien hellt sich auf und so kann insbesondere Jennie-O-Turkey Store wieder stärkeres Umsatz- vor allem aber Gewinnwachstum verzeichnen. Die Gewinne dieser Sparte hatten in den vergangen 2-3 Jahren stark unter den steigenden Preisen für Futtergetreide, bei gleichzeitig sinkenden zu erzielenden Erträgen, gelitten. Hormel Foods kann außerdem leichte Preissteigerungen durchsetzen und sein Markenportfolio durch Akquisitionen gezielt verstärken, welche auch die Expansion in internationale Märkte unterstützen. Im Handelsstreit können sich die USA und China annähern, weshalb sich die Zölle auf Schweinefleisch auf 15% reduzieren. Im langfristigen Durchschnitt wurde Hormel Foods mit einem KGV von 18,5 bewertet, welches ich auch in diesem neutralen Szenario als Berechnungsgrundlage verwende. Daraus ergibt sich ein Kursziel von 50,66$ bis Ende Fiskaljahr 2023, was einer zu erwartenden Rendite in Höhe von +5,2% p.a. zzgl. Dividenden entspricht.

Pessimistisches Szenario

Wie bereits erwähnt gehe ich in dem pessimistischen Szenario von gleichbleibenden Rahmenbedingungen aus. Hormel Foods kann das schwache Umsatzwachstum der letzten Jahre von durchschnittlich 2,5% nicht steigern, da sich die wirtschaftlichen Faktoren weiterhin negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Preise für Futtergetreide bleiben weiterhin auf einem ungünstigen Niveau, während Hormel Foods diese Kosten nicht durch Preissteigerungen auf die Konsumenten umlegen kann, ohne den Verlust von Marktanteilen an die Konkurrenz zu riskieren. Durch Akquisitionen kann das Markenportfolio zwar gezielt verstärkt werden, die zusätzlichen Einnahmen gleichen jedoch nur rückläufige Umsätze aus anderen Bereichen aus. Auch im Handelsstreit zwischen den USA und China ist keine Annäherung in Sicht, sodass die Zölle auf Schweinefleisch bei 25% verharren. Bei der Wertermittlung greife ich ein KGV in Höhe von 15 auf, was aus meiner Sicht realistisch ist für ein Unternehmen, welches langfristig lediglich mit 2,5% p.a. wächst, dennoch aber solide Cashflows generiert. Daraus ergibt sich ein Kursziel in Höhe von 33,38$ und damit eine jährliche zu erwartende Kursrendite in Höhe von durchschnittlich -5,2% zzgl. Dividenden.

Optimistisches Szenario

In meinem optimistischen Szenario gehe ich von sich deutlich aufhellenden Rahmenbedingungen aus, was ein jährliches Umsatzwachstum von 7% p.a. sowie eine Nettomarge von 14% ermöglicht . Hormel Foods kann etwaige Kostensteigerungen vollständig an die Konsumenten mittels Preiserhöhungen weitergeben, ohne dass die Marken Ansehen oder Marktanteile verlieren. Neue Produktlinien werden von den Konsumenten gut angenommen und in Verbindung mit sehr guten Akquisitionen kann Hormel Foods sein bestehendes Produktangebot stark ausweiten. Die getätigten Akquisitionen konnten durch die solide Bilanz zu sehr guten Konditionen finanziert werden und tragen nun auch zunehmend zur positiven Entwicklung des internationalen Geschäfts bei. Durch ein Handelsabkommen zwischen den USA und China gibt es des Weiteren auch keine negativen Auswirkungen mehr auf das dortige Geschäft. Auf Grundlage eines KGVs in Höhe von 22 ergibt sich ein Kursziel in Höhe von 79,07$ und eine Renditeerwartung von durchschnittlich +17,6% p.a. zzgl. Dividenden.

Die Resultate der unterschiedlichen Betrachtungen erstrecken sich von -5,2% bis +17,6% p.a. zzgl. Dividenden, womit auf der einen Seite ein nur geringes Verlustpotenzial bestehen würde, auf der anderen jedoch ein hohes Ertragspotenzial. Aus meiner Sicht sollte man jedoch die Wahrscheinlichkeiten dieser unterschiedlichen Szenarien gut überlegt gegeneinander abwägen. Ich halte die drei Szenarien jeweils für realistisch, jedoch zeigen die aktuellen Quartalsberichte des laufenden Geschäftsjahres 2019, dass Hormel Foods sehr wahrscheinlich wieder nur geringes Wachstum erreichen wird, woraus meiner Meinung nach eher das neutrale sowie das negative Szenario als Grundlage der Entscheidungsfindung dienen sollte. Die Renditeerwartung dieser beiden Szenarien liegt bei -5,2% bis +5,2% zzgl. Dividenden, weshalb sich ein Kauf derzeit nicht zwingend aufdrängt.

Zusammenfassung

Chancen und Risiken

  • Management: Hormel Foods wird von einem erstklassigen Management geführt, welches in großer Mehrheit aus dem eigenen Konzern kommt und viele Jahre Berufserfahrung mitbringt. Das Management vereint gewissermaßen durch die lange Unternehmenszugehörigkeit Konstanz, Loyalität und Branchenexpertise. Hier werden Entscheidungen getroffen, die den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen und nicht, wie leider oft an der Börse zu beobachten, aus irgendwelchen Zwängen der Zielerreichung auf Quartalsebene. Das ist auch in der Managementvergütung ersichtlich, die sich trotz einer hohen Anzahl an zugehörigen Mitgliedern auf einem moderaten Niveau befindet.
  • Markenportfolio: Hormel Foods ist im Besitz von über 40 Marken, die in ihrer jeweiligen Produktkategorie führend und bei der Bevölkerung bestens bekannt sind. Das Unternehmen setzt auf starke Marken und tut alles dafür, den Ruf und die Bekanntheit jener Marken zu verbessern. Dabei setzt Hormel Foods immer wieder auch auf Innovationen bzw. Produktneuheiten, die sich den ändernden Geschmäckern der Konsumenten anpassen und so gibt es innerhalb dieses Produktportfolios mit der Marke SPAM ein Produkt, welches den Konsumenten bereits über 75 Jahren angeboten werden kann, auf der anderen Seite werden mittlerweile knapp 15% der Umsätze mit Produktneuheiten, die nicht länger als 5 Jahre am Markt sind, erzielt.
  • Bilanz: Hormel Foods verfügt über eine grundsolide Bilanz, die viel Spielraum für mögliche Übernahmen oder andere Investitionen lässt. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten sind verschwindend gering und in Verbindung mit den stabilen, tendenziell steigenden Cashflows sollte die Aufnahme weiteren Fremdkapitals ohne Probleme möglich sein. Damit besteht eine sehr gute Grundlage, um den weiteren Ausbau des Markenportfolios und die internationale Expansion voran zu treiben.
  • Abhängigkeit eines Rohstoffs: Noch ist das Markenportfolio von Hormel Foods sehr von seinen Fleischprodukten abhängig, für welches Hormel Foods jedoch auch von seinen Konsumenten geschätzt wird. Auswirkungen auf die Preise der Rohmaterialien haben somit großen Einfluss auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens, welcher jedoch über Investitionen in ein breiteres Angebot sukzessiv abgebaut werden soll. In diesem Rahmen erfolgt auch die internationale Expansion, um sich auch von regionalen Gegebenheiten zu lösen. Die zugrundeliegende Abhängigkeit ist für Hormel Foods ein potenzielles Risiko, stellt jedoch gleichzeitig auch eine Chance dar, sich zukünftig als vollwertiges, international agierendes Nahrungsmittelunternehmen aufzustellen.
  • Trend zu bewussterem Fleischkonsum: Das Konsumverhalten hat direkten Einfluss auf den Geschäftsverlauf von Hormel Foods. Weltweit ist ein Trend zu beobachten, wonach immer mehr Menschen bewusster Fleisch konsumieren, teils aus Gründen der Tierliebe, zunehmend aber auch aus Gründen des Klimaschutzes. Daraus resultiert unter anderem auch der kometenhafte Aufstieg von Beyond Meat, einem Unternehmen, welches sich auf Fleischersatz spezialisiert hat. Fleischverzicht oder auch nur reduzierter Fleischkonsum, aus welchen Gründen auch immer, stellt für Hormel Foods ein potenzielles Risiko dar. Relativieren sollte man jedoch auch, dass solche Ersatzprodukte im Vergleich sehr teuer sind und daher zumindest aktuell nur eine kleine Zielgruppe ansprechen. Wer einmal versucht hat, sich völlig vegan oder nach ausschließlich nachhaltigen Maßstäben zu ernähren, der weiß um diese Preissensitivität.
  • Konkurrenz: In der Nahrungsmittelindustrie tummeln sich viele Unternehmen, die ihren Anteil vom Kuchen abhaben wollen. Der Markt für Lebensmittel ist in den westlichen Ländern gesättigt, womit dortiges Wachstum lediglich durch Bevölkerungswachstum, Preiserhöhungen oder auch durch den Zugewinn von Marktanteilen der Konkurrenz ermöglicht wird. Die Lebensmittelbranche ist robust, gegessen und getrunken wird immer, jedoch auch entsprechend umkämpft. Hormel Foods konnte sich in der langjährigen Unternehmensgeschichte stets gegen die Konkurrenz behaupten und seine Geschäfte bzw. sein Produktangebot immer weiter, organisch oder anorganisch, ausbauen. Es ist trotzdem nicht auszuschließen, dass Hormel Foods in schwierigen Zeiten auch mal Marktanteile an die Konkurrenz verliert, eine zweistellige Nettomarge bietet in diesem Fall genügend Puffer und die grundsolide Bilanz ausreichend Potenzial, darauf entsprechend zu reagieren.
  • Handelsstreit: Der Handelsstreit zwischen den USA und China stellt derzeit ein Risiko für Hormel Foods dar, so wurden die Handelszölle auf Schweinefleisch oder deren verarbeiteten Produkte durch die Volksrepublik China, als Reaktion, auf inzwischen 25% erhöht. Hormel Foods ist damit als Exporteur von verarbeitetem Schweinefleisch von diesen Zöllen direkt betroffen. Die Handelszölle wirken sich unmittelbar auf die dort zu erzielenden Gewinne aus. Eine Lösung im Handelsstreit ist derzeit nicht abzusehen, woraus eine zumindest kurzfristige Besserung nicht erwartet werden kann. Hier sollte man gegebenenfalls mittelfristig von bleibenden Zöllen ausgehen.

Fazit

Hormel Foods ist ein in Amerika führendes Unternehmen bei verarbeiteten Fleischprodukten, welches im Besitz von über 40 führenden Marken der jeweiligen Produktkategorie ist und auf eine beeindruckende Unternehmensgeschichte von über 125 Jahren zurückblicken kann. Das Unternehmen ist erstklassig geführt und stellt sein Produktangebot sukzessiv breiter aus, womit sich Hormel Foods zunehmend als vollwertiges Nahrungsmittelunternehmen etabliert. Viele Marken sind bereits in internationalen Märkten vertreten und eine weitere Expansion wird durch das Unternehmen mittels zusätzlicher Investitionen in starke Marken angestrebt.

Hormel Foods konnte in der Vergangenheit auf Grundlage einer äußerst soliden Bilanz stabile Umsätze, Gewinne und Cashflows erzielen und ist nicht zuletzt auch wegen der robusten Branche ein potenzielles Basisinvestment für jedes Depot.
Die derzeitige Bewertung lädt aus meiner Sicht nicht zwingend zu einem Investment ein, wer jedoch ein grundsolides Unternehmen und einen verlässlichen Dividendenzahler sucht, könnte mit Hormel Foods fündig geworden sein.

Thorben Grabinski

Co-Gründer von junge-investoren.de

Musiker (B.Mus.)

Kontakt: thorben@junge-investoren.de
Thorben Grabinski

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bin ich in Hormel Foods investiert.

Angaben gemäß §34b WpHG
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