Depotupdate: Unsere Käufe und Verkäufe in Q1 2020

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Junge Investoren Depotupdate Q1 2020

Das erste Quartal im neuen Jahrzehnt startete durchaus sehr stürmisch. Wie sich unsere Depots in Q1 2020 entwickelt haben und wie wir reagierten, könnt ihr im folgenden Depotupdate nachlesen.

Felix‘ Depotveränderungen

Wenn die Kurse seit Ende Februar nicht so deutlich korrigiert hätten, wäre mein Depot von der Zusammenstellung im ersten Quartal wohl praktisch unverändert geblieben. Durch die teilweise größeren Kursverluste kamen einige Unternehmen für mich in bereits interessante Preisregionen, so dass ich erste Zukäufe tätigte. Trotzdem bleibt in meinem Portfolio noch genügend Liquidität vorhanden, die bei anhaltend fallenden Kursen nutzen könnte. Durch meine monatliche Sparrate fließt zusätzlich regelmäßig Geld ins Depot. Der kurzfristige Kursanstieg macht mich jedoch skeptisch, weshalb ich mich bei den aktuellen Kursen des Monatsendes erstmal zurückhalten werde.

Zukäufe

Alphabet – Durch die relativ starken Kursverluste bei großen Tech-Unternehmen, kam ich bei der YouTube und Google-Mutter Alphabet gleich mehrfach zum Zuge und habe nun durch die Käufe eine solide Position im Depot, welche ich bei fallenden Kursen gerne weiter ausbaue. Die Net-Cash Position von über 100 Mrd. USD, sowie ihr mittlerweile unverzichtbares Geschäftsmodell, was sie zunehmend auch außerhalb des Advertising-Bereichs expandieren, hat mich schon länger über einen Kauf nachdenken lassen. Kurzfristig mag es eine gewisse Delle im Umsatzwachstum geben, was z.B. an sinkenden Marketingbudgets der Touristikbranche liegen mag. Auch Coca Cola strich nun seine Werbebudgets zusammen, da sie es in solchen Zeiten unangebracht halten, großflächig Werbung auszustrahlen. Allerdings sind meiner Meinung nach die langfristigen Perspektiven unverändert positiv.

Ansys – Als Marktführer im Bereich von Industrie-Simulationssoftware war Ansys trotz Kursverlusten bei meinem Kauf Anfang März immer noch nicht besonders günstig, allerdings handelt es sich hierbei auch um ein Unternehmen von höchster Qualität, was über verschiedene Industrien die renommiertesten Unternehmen zu seinen Kunden zählen kann. Mit einer Marge von über 30%, sowie einer Net-Cash Position und weiterhin ungebrochen guten Zukunftsaussichten, halte ich sie auch weiterhin für ein krisenresistentes Unternehmen, was sie schon in der Finanzkrise bewiesen haben. Das zugrundeliegende Marktwachstum und Abonnement-Modell werden auch weiterhin für planbare und steigende Umsätze sorgen. Als einzigen Wermutstropfen könnte man relative Konjunkturabhängigkeit ihrer Kunden anführen, welche jedoch auch in Zeiten eines wirtschaftlichen Abschwungs nicht auf Simulationen zur Produktsicherheit und -entwicklung verzichten können.
Nächste Woche werden wir zudem eine Analyse zu Ansys veröffentlichen!

Cisco – Als führender Haken- und Schaufellieferant für Netzwerk-Kommunikation sind ihre Produkte gerade in Zeiten mit verstärktem Fokus auf Homeoffice und Internetdienstleistungen unverzichtbar. Trotzdem wurde ihr Aktienkurs in der allgemeinen Panik ordentlich nach unten gezogen, was ich als Möglichkeit sah günstig einen Lieferanten für Schlüsseltechnologie in mein Depot aufzunehmen. Ihre Transformation hin zu einem Softwareanbieter ist weiterhin intakt, was jedoch kurzfristig auf das Wachstum drückte und so die eher niedrige Bewertung im Vergleich zu ihren Tech-Peers rechtfertigte.

Inmode – Anfang Januar kaufte ich relativ kurzfristig Aktien des Unternehmens Inmode, welche Medizintechnik im Bereich der non-invasiven Schönheitschirurgie entwickeln und vertreiben. Sie punkteten bei mir vor allem durch ihre außerordentlich hohen Margen in Kombination mit hohem Wachstum. Ich verkaufte diese Position jedoch recht schnell und realisierte einen Kursverlust von 5%, da ich die Konkurrenzsituation vorher nicht ausreichend analysiert habe und ich selbst deren laut eigenen Aussagen technische Überlegenheit zu wenig verstanden habe.

Vetoquinol – Nach der Übernahme der Rechte an den Medikamenten Profender und Drontal von Elanco für 140 Mio. €, welche diese aus regulatorischen Gründen des Zusammenschlusses mit Bayer Animal Health abgestoßen werden mussten, zog der Kurs von Vetoquinol deutlich an, da man für diese ca. 60 Mio. € Umsatz deutlich weniger als Elanco bezahlte. Der Betrag ist für Vetoquinol, trotz noch gewisser Cashreserven, keine Kleinigkeit und sorgt nun erstmals seit langem für eine Aufnahme von Fremdkapital. Ich persönlich halte diesen Schritt jedoch für konsequent, da man sich mit dieser Übernahme im Bereich der Parasitenbekämpfung etablieren konnte, wo man vorher wenig vertreten war. Wir haben in der bisher sehr konservativen Bilanz von Vetoquinol ja schon in unserer Analyse Potenzial für Übernahmen identifiziert. Aktuell legt man da ein relativ hohes Tempo vor.
Durch die Corona-Krise fiel jedoch auch Vetoquinol noch mal deutlich zurück auf unter 45€, was ich für Nachkäufe nutzte. Ihre finanzielle Situation ist weiterhin solide und die Zukunftsperspektiven sind meiner Meinung nach ungebrochen, da für viele die Tiergesundheit ebenso essenziell ist wie die eigene Gesundheit. Weitere Infos zu Vetoquinol findest du hier.

Verkäufe

Inmode – Retrospektiv betrachtet fand mein Verkauf (42USD) zu einem sehr glücklichen Zeitpunkt statt, da der Kurs sich aktuell im Bereich von 20 USD befindet. Trotz eher geringem Kursverlust, war der gesamte Kauf ein Fehler, da ich aufgrund der vom Vorstand kommunizierten Aussichten diese noch „guten“ Kurse nicht verpassen wollte. Man bezeichnet dieses Phänomen auch Fear of missing out (FOMO)“. Solche Fehler schreibe ich mir grundsätzlich auf, um zukünftig daraus zu lernen.

Performance seit 01.01.2020

Meine Performance seit Jahresanfang (YTD) betrug im ersten Quartal -13,5%, was mich in Anbetracht der allgemeinen Indexstände überrascht hat. Größere Positionen wie Admiral, JNJ, Nestlé und Novo Nordisk haben sich an dieser Stelle bisher als Stabilitätsanker bewiesen und konnten größere Kursverluste deutlich abfedern. Meine deutlichen Zukäufe im Tech-Sektor sollten zusätzlich eine gewisse Stabilität in den kommenden Monaten bringen.

Thorbens Depotveränderungen

Das erste Quartal 2020 verlief ziemlich turbulent und war gerade in den letzten Wochen vom Corona-Virus geprägt. Die daraus resultierende Angst und zeitweise sogar Panik hat für einen erheblichen Rücksetzer am Kapitalmarkt gesorgt, welcher zuvor jedoch auch stark überkauft war. Durch diesen Abverkauf haben sich meiner Meinung nach vielversprechende Chancen aufgetan, so dass ich häufiger als sonst üblich tätig geworden bin.

Zukäufe

  • Simon Property Group – Anfang des Jahres habe ich eine erste Position der Simon Property Group aufgebaut, einem amerikanischen REIT, der sich auf Malls und Outlets in erstklassigen Lagen spezialisiert hat. Die sogenannten „Mall-REITs“ haben zuletzt deutliche Bewertungsabschläge hinnehmen müssen, da deren Geschäftsmodell durch den wachsenden Onlinehandel bedroht zu sein scheint. Dem konnte sich auch die Simon Property Group nicht entziehen und so ist der Aktienkurs in den letzten Monaten drastisch gefallen, obwohl deren operative Geschäftsentwicklung keine signifikante Verschlechterung erkennen lässt. Die durchschnittliche Auslastung der Immobilien ist mit 95,1% in 2019 weiterhin hoch, während die total sales per square foot sowie die base minimum rent sogar gesteigert werden konnten. Auch fundamental lässt sich keine signifikante Verschlechterung erkennen. SPG ist nach wie vor mit einem Creditrating von „A“ bewertet und kann die Zinslast mehrfach bedienen, so dass auch etwaige Mietausfälle nicht für Liquiditätsengpässe sorgen dürften. Die Dividendenrendite liegt auf Basis des derzeitigen Aktienkurses bei 9-10% und einer Ausschüttungsquote von weniger als 70%, bezogen auf den FFO 2019.

    Ursprünglich war mein Investment als sogenanntes „Value-Play“ gedacht, da ich auf Grundlage der mir damals bekannten Faktoren nicht davon ausgegangen bin, dass sich die Geschäftsentwicklung drastisch verschlechtern wird und der Bewertungsabschlag übertrieben erschien. Nun, in Folge der Corona-Krise, muss ich meine Annahme zumindest insofern korrigieren, als dass Simon Property in Folge etwaiger Ausgangssperren und eines sich wahrscheinlich nachziehenden Konjunktureinbruchs vor großen Herausforderungen steht.
  • Medistim – Medistim ist ein norwegisches Medizintechnikunternehmen, welches wir bereits im Rahmen unseres Blogs analysiert haben. Die Aktienanalyse könnt ihr euch hier gerne noch einmal durchlesen, in der wir die Qualitäten dieses Small-Caps herausstellen. Ich halte Medistim für ein vielversprechendes Unternehmen mit herausragender Marktstellung, das unter anderem durch gute operative Margen, stabile fundamentale Kennzahlen und hohes Wachstum besticht. Im letzten Quartal (Q4 2019) gab es jedoch bei der Geschäftsentwicklung einen kleinen Dämpfer, was in Verbindung mit der allgemeinen Marktschwäche zu starken Kursverlusten geführt hat. Diese habe ich genutzt um meine bereits bestehende Position erheblich auszubauen. Schwankungen bei der Geschäftsentwicklung sind bei Unternehmen dieser Größenordnung häufig zu beobachten, da diese noch nicht über Vertriebsstrukturen verfügen, wie sie beispielsweise größere Unternehmen der Branche haben. Es ist daher wichtig, die Geschäftsentwicklung über längere Zeiträume zu beobachten und die ist bei Medistim ungebrochen gut.
  • Alphabet – Ich habe eine erste Position Alphabet etabliert, da es diese im Abverkauf der letzten zwei Monate zu einem mir angemessenen Preis zu kaufen gab. Wir sind in unserer Alphabet-Aktienanalyse bereits sehr detailliert auf das Unternehmen und deren Geschäftstätigkeiten eingegangen, so dass ich auf diese als Kaufargument verweise. Das Chancen- Risikoverhältnis hat sich durch den Kursverlust seit Veröffentlichung unserer Analyse deutlich zum positiven entwickelt. Da mein Depot bislang nur zu einem geringen Anteil aus Technologie-Unternehmen bestand, werde ich die nun etablierte Position von Alphabet sukzessiv ausbauen, vorausgesetzt die Bewertung bleibt weiterhin attraktiv.
  • Stryker – Stryker ist ein Unternehmen, welches ich bereits seit vielen Jahren auf meiner Watchlist habe. Bislang konnte der Chart von Stryker als astreiner „LuRo“ bezeichnet werden. Die „Corona-Krise“ hat jedoch auch vor Stryker nicht halt gemacht und so konnte ich dieses Wunschunternehmen endlich ins Depot aufnehmen und eine erste Position etablieren. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung-, Produktion und den Vertrieb von Medizintechnik spezialisiert und ist dort eines der global führenden Unternehmen. Die Geschäftsbereiche von Stryker umfassen unter anderem orthopädische Lösungen wie Hüft- und Kniegelenke, chirurgische Instrumente, bildgebende Medizintechnik oder Neurotechnologie. Bekannt ist Stryker insbesondere auch durch deren Tragesystem „EMS“, welches auf Krankenwagen eingesetzt wird und den Patiententransport über unwegsames Gelände oder Treppen ermöglicht, für die Rettungskräfte erheblich vereinfacht und die Abläufe so insgesamt beschleunigt. Die Umsätze verteilen sich relativ gleichmäßig auf die jeweiligen Geschäftsbereiche, wobei Neurotechnologie als kleinster Bereich am stärksten wächst. Hier hat Stryker in der kürzeren Vergangenheit einige vielversprechende Investitionen getätigt. Kurzfristig ist auch Stryker von der Corona-Krise betroffen, denn alle nicht notwendigen Operationen werden zunächst verschoben, wie der Ersatz eines Hüftgelenks. Auch die Neuanschaffung eines Transportsystems kann gegebenenfalls auf 1-2 Jahre verschoben werden. Langfristig wird der Bedarf an den Lösungen Strykers anhaltend hoch bleiben, so dass ich hier nach langer Wartezeit endlich einen Fuß in die Tür bekommen habe, den ich bei weiter fallenden Kursen unbedingt weiter ausbauen werde.
  • Walt Disney – Bei Walt Disney habe ich lediglich einen kleinen Nachkauf getätigt, da Walt Disney bereits meine größte Position in meinem Aktiendepot ist. Walt Disney wird durch die Corona-Krise erheblich betroffen sein, Parks sind bereits seit längerer Zeit geschlossen und es ist nicht absehbar, wann diese wieder öffnen können. Auch das Kinogeschäft liegt quasi brach. Langfristig sehe ich hier jedoch erhebliches Potenzial, da wir uns alle vermutlich danach sehnen werden, nach überstandener Corona-Krise rauszugehen, uns mit Freunden zu treffen und unser gewohntes Unterhaltungsprogramm wieder wahrzunehmen. Bis es soweit ist können wir uns unter anderem mit dem neu gestarteten Streamingdienst Disney+ begnügen, was für Disney auch eine Chance sein kann. So werden viele den Dienst buchen, da sie so die möglicherweise aufkommende Langeweile überbrücken können, diesen aber nicht unbedingt direkt wieder kündigen, wenn Corona überstanden ist. Langfristig ist Walt Disney einer der wertvollsten Brands in der ganzen Welt, der auch weiterhin Bestand haben wird, weshalb ich auch hier einen kleinen Nachkauf gemacht habe.
  • Wells Fargo – Wells Fargo ist bereits eine meiner größeren Positionen, weshalb ich mir die Entscheidung über einen möglichen Nachkauf gut überlegt habe. Das Depot besteht bereits zu einem signifikanten Teil aus klassischem Bankgeschäft, so dass sich dort durchaus ein größeres Risiko bietet. Ich habe mich dennoch dazu entschieden, den massiven Kursrücksetzer zu nutzen, da ich die Bewertung des Unternehmens für zu stark unterbewertet halte. Das Unternehmen gibt es mittlerweile unter Buchwert, der in den vergangenen Jahren trotz der Strafen durch den in 2016 aufgedeckten Skandal zweistellig verzinst wurde. Addiert man Dividenden und Aktienrückkäufe, so erhält der Aktionär über 15% jährliche Ausschüttung, so dass sich das Investment relativ schnell amortisiert. Die massiven Rückkäufe können sich als starker Hebel erweisen, wenn der Asset-Cap durch die Regulierungsbehörden aufgehoben wird und Wells Fargo zu einem normalisierten operativen Geschäftsbetrieb zurückfinden kann.

    ***Ergänzung***
    Mittlerweile haben die großen US-Banken bekanntgegeben, dass durch die Corona-Krise und deren nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen sämtliche Aktienrückkäufe vorerst ausgesetzt werden, um finanzielle Rücklagen zu bilden und damit möglichen Kreditausfällen vorzubeugen. Das verändert auf der einen Seite meinen Investmentcase, zeigt jedoch auf der anderen Seite, dass Wells Fargo entsprechend der Geschehnisse reagiert und sich konservativ positioniert. Positiv ist dabei zu bewerten, dass das Portfolio ausgegebener Kredite ebenfalls sehr konservativ aufgestellt ist. Kredite an Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor sowie der Luftfahrtindustrie sind mit je 1% ausgesprochen niedrig, so dass Wells Fargo hier kein massives Ausfallrisiko besitzt. Die konservative Ausrichtung ist mir besonders wichtig und so bleibe ich trotz inzwischen deutlicher Kursverluste bei Wells Fargo investiert.

Verkäufe

  • Bioventix – Obwohl ich Bioventix für ein herausragendes Unternehmen halte, habe ich dieses aus taktischen Gründen verkauft. Das Unternehmen besticht durch extrem hohe Margen, eine sehr gute fundamentale Basis und außergewöhnlich hohen Cashflows. Dennoch hat dieser Small-Cap einen Haken, denn das Unternehmen besteht lediglich aus 12 Mitarbeitern. Der Erfolg des Unternehmens hängt massiv am Wissen derer Mitarbeiter und insbesondere dessen CEO. Der langfristige Ausfall eines Mitarbeiters kann(!) sich demnach signifikant auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens auswirken. Ich habe in der Vergangenheit trotzdem eine kleine Position eröffnet, da ich sowohl von den Kennzahlen als auch deren CEO mächtig beeindruckt gewesen bin.
    Obwohl sich der Aktienkurs von Bioventix zuletzt erfreulich entwickeln konnte, hat dieser kaum Auswirkungen auf die Performance meines Depots gehabt, da das Volumen meiner Position (0,7% Depotanteil) schlicht zu klein gewesen ist. Da eine Ausweitung für mich wegen des bereits angesprochenen Risikos nicht in Frage gekommen ist, habe ich mich für einen Verkauf entschieden. Den Erlös habe ich mit weiteren liquiden Mitteln in Medistim investiert.
  • Hormel Foods – Ich habe etwa 2/5 meiner Hormel Foods Position verkauft, da sich diese im aktuellen Marktumfeld erstaunlich gut gehalten hat und sogar ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Hormel Foods hatte in den letzten Jahren mit stagnierenden Umsätzen sowie steigenden Kosten zu kämpfen, welche deren Gewinne respektive Profitabilität belastet haben. Der Ausblick des Managements wurde wiederholt verhaltend kommuniziert, so dass ich hier Gewinnmitnahmen getätigt habe und die daraus resultierende Liquidität nutze, um andere Opportunitäten wahrzunehmen.

Performance seit 01.01.2020

Im ersten Quartal habe ich eine Performance von -19,9% erzielt, was ziemlich genau der Rendite des S&P500 über denselben Zeitraum entspricht. Einige meiner Unternehmen sind durch das Corona-Virus und dessen Auswirkungen stark betroffen, die zusätzlich noch zu den größeren Positionen meines Depots gehören. Walt Disney ist beispielsweise meine größte Position im Depot, deren Geschäftstätigkeit durch Veranstaltungsverbote erheblich eingeschränkt ist. Langfristig bin ich von sämtlichen meiner Unternehmen überzeugt, sodass ich die Kursverluste für Nachkäufe oder zum Aufbau neuer Positionen nutze.

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Felix Alexander Müller
Thorben Grabinski

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2 Kommentare zu “Depotupdate: Unsere Käufe und Verkäufe in Q1 2020”

  1. Hallo ihr beiden,

    super übersichtlich euer Depotupdate. Interessant ist auch Felix´Aussage, dass ihn die Performance (im Vergleich zum Gesamtmarkt) doch überrascht hat. So ging es mir ehrlich gesagt auch, nur glaube ich, dass viele Titel trotz Kurssturz jetzt eher überbewertet sind. Und ich mir vorstellen kann, dass es im Sommer durchaus sehr volatil bleiben wird. Wie seht ihr das?

    Viele Grüße

    1. Hi Dennis,

      danke, in Q1 war dieses Mal etwas mehr los bei uns, da es gute Gelegenheiten zum Nachkaufen gab. Wie du schon richtig sagst können wir die Bewertungen bei manchen Unternehmen nicht wirklich nachvollziehen, da man anscheinend kaum mit Konsequenzen durch Corona rechnet. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es auch viele Unternehmen gibt, die nicht unbedingt überbewertet, sondern eher normal bewertet sind. Nachkäufe drängen sich mir aus diesem Grund nicht auf, aber weitere Kursstürze sind ebenfalls schwer abzuschätzen. Da durch die monatliche Sparrate jedoch der Cashanteil weiter steigt, bin ich auch für fallende Kurse gut gerüstet.
      Hast du bereits Vorkehrungen getroffen, wenn du mit fallenden Kursen rechnest?

      VG Felix

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